Anmerkungen zum "Sklaven der GEMA"-Protest beim Irish Folk Festival
"Musiker und Veranstalter - Sklaven der GEMA" – mit diesen markigen Worten und dem nicht minder markigen Symbol von gefesselten Händen protestiert der Organisator des Irish Folk Festivals (IFF) gegen angebliche Ungerechtigkeiten von Seiten der GEMA.
Die Behauptungen ausgebliebener Ausschüttungen entsprechen nur nachweislich nicht der Wahrheit.
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EU-Kommission sammelt Überlegungen zum Thema kreative Online-Inhalte:
Geben auch Sie Ihr Statement ab!
Die Europäische Kommission hat ein Diskussionspapier vorgelegt: Man sucht nach Lösungen, wie die Schaffung eines europäischen digitalen Binnenmarktes für kreative Inhalte von Branchen und staatlichen Stellen durch klare und verbraucherfreundliche Maßnahmen flankiert werden können.
Es geht darin um Bücher, Musik, Filme oder Videospiele. Alle Betroffenen – Rechteinhaber, Verbraucher und kommerzielle Nutzer – sind aufgefordert, sich an der Diskussion darüber zu beteiligen, wie diesen Herausforderungen auf europäischer Ebene begegnet werden kann.
Stellungnahmen können bis zum 5. Januar 2010 eingesandt werden.
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Förderprogramm für Hamburger Clubs

- Hamburgs Kultursenatorin Prof. Dr. Karin von Welck (Foto: Rosa-frank.com)
Der neue Live Concert Account der Behörde für Kultur, Sport und Medien will die Livemusik-Szene in Hamburg stärken:
In enger Zusammenarbeit mit der GEMA wurde ein Projekt entwickelt, mit dessen Hilfe sich Hamburger Clubs Lizenzgebühren, die sie im jeweils vergangenen Jahr für Livemusik an die Verwertungsgesellschaft entrichtet haben, erstatten lassen können.
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Neue Bundesregierung nimmt Urheberrecht in Koalitionsvertrag auf
Nach der Bundestagswahl berücksichtigt der Koalitionsvertrag erstmalig in dieser Ausführlichkeit die Themen Urheberrecht und Schutz des geistigen Eigentums – damit sind diese Themenfelder fest im Regierungsprogramm verankert.
Auch wenn keine Initiativen für gesetzliche Internetsperren vorgesehen sind, ist das Bekenntnis zum System der Verwertungsgesellschaften sehr begrüßenswert.
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"Wo digital ist, ist umsonst nicht weit."

- Prof. Dieter Gorny (Foto: BVMI)
Die Musikindustrie fordert von der neuen Bundesregierung eine nachhaltige Strategie zum Schutz geistigen Eigentums in der digitalen Welt.
"Wo digital ist, ist umsonst nicht weit. Auf dieser Basis lassen sich keine Geschäfte machen", so Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie.
Mit dem jetzt vorgelegten Bericht zur Kreativwirtschaft habe die Regierung zwar die Bedeutung der Branche erkannt, versäume es aber gleichzeitig, die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine effiziente Durchsetzung von Urheberrechten zu schaffen.
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