5 Komponisten hoffen auf „Preis der deutschen Filmkritik“

Kein Film wird zum Erfolg auf der Leinwand ohne die passende Musik - dies würdigt seit 1956 auch der „Preis der deutschen Filmkritik“, der auch in diesem Jahr wieder im Rahmen der Berlinale (11.-21. Februar) verliehen wird. In der Kategorie „Musik“ können fünf Komponisten auf die Auszeichnung hoffen.
Der Preis der deutschen Filmkritik ist der einzige deutsche Filmpreis, der ausschließlich von Kritikern vergeben wird. Er richtet sich nicht nach wirtschaftlichen, länderspezifischen oder politischen Kriterien, sondern ausschließlich nach künstlerischen.

In diesem Jahr wurden fünf Filmmusik-Kompositionen aus deutschen Produktionen des vergangenen Kino-Jahres vorgeschlagen:

Die Päpstin (Marcel Barsotti)
Die Tür (Fabian Römer)
Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen (Chris Heyne)
Wickie und die starken Männer (Ralf Wengenmayr)
Wüstenblume (Martin Todsharow)

Nominiert: Fabian Römer (Foto: PS Fotodesign)

Außergewöhnlich wie der Preis ist auch die Jury-Besetzung: Die Entscheidung, wer den „Preis der deutschen Filmkritik“ entgegennehmen darf, fällt durch Abstimmung unter den mehr als 300 Mitgliedern des Verbands der deutschen Filmkritik. Den passenden Rahmen findet die Verleihung während der diesjährigen Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale), die vom 11. bis zum 21. Februar in Berlin stattfinden.

Für Fabian Römer und Martin Todsharow ist die Nominierung für ihre Werke bereits die zweite Nominierung innerhalb weniger Monate: Im Mai 2009 zählten sie zu den Nominierten des „1. Deutschen Musikautorenpreises“, der von der GEMA initiierten Auszeichnung für Komponisten und Textdichter. Damaliger Gewinner: Martin Böttcher.

mp

Alles über den Preis der deutschen Filmkritik auf der Website des Verbands der deutschen Filmkritik e.V.

Die Nominierten:
Marcel Barsotti
Fabian Römer
Chris Heyne

Ralf Wengenmayr 
Martin Todsharow

www.berlinale.de

 

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