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Pressemitteilung

Dota Kehr mit Fred-Jay-Preis geehrt

Zum 26. Mal wurde gestern Abend der Fred-Jay-Preis als Auszeichnung für deutschsprachige Liedtexte verliehen. Die diesjährige Gewinnerin ist die Textdichterin, Komponistin und Sängerin Dota Kehr, die den Preis im Rahmen des GEMA-Mitgliederfests in Berlin entgegengenommen hat. Die Laudatio auf Dota Kehr hielt der deutsche Liedermacher und Kabarettist Sebastian Krämer. Der anerkannte Musikpreis steht unter der Schirmherrschaft der GEMA-Stiftung und ist mit 15.000 Euro dotiert.

v.l.n.r.: Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender GEMA; Dota Kehr; Dr. Michael Jacobson, Stifter Fred Jay Preis (Foto: Peter Lorenz)
v.l.n.r.: Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender GEMA; Dota Kehr; Dr. Michael Jacobson, Stifter Fred Jay Preis (Foto: Peter Lorenz)

Etwa 900 Gäste nahmen an der diesjährigen Verleihung des Fred-Jay-Preises sowie an dem anschließenden Kurzkonzert der Preisträgerin teil. Dota Kehr freute sich über die Auszeichnung: „Ich fühle mich sehr geehrt. Das ist einer der Preise für Textdichter und ich verstehe mich auch hauptsächlich als Textdichterin. Und es ist besonders schön, weil es Kollegen sind, die einen ausgezeichnet, vorgeschlagen und im Blick gehabt haben.“

Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA, beglückwünschte die Preisträgerin und betonte in seiner Rede die Bedeutung des Urheberrechts für Musikschaffende: „Friedrich Nietzsche wird der Satz zugeschrieben: ‚Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum’. Dem möchte ich hinzufügen: Ein Irrtum wäre es auch, wenn diejenigen, die die Musik er-schaffen, die anderen damit Freude bereiten, Trost spenden oder Emotionen wecken, davon nicht leben könnten!“

2003 erschien Dota Kehrs Debütalbum „Die Kleingeldprinzessin“. 2011 wurde ihr der deutsche Kleinkunstpreis verliehen. Ihre Musik bewegt sich stilistisch zwischen folkigem Songwriting und Jazz. Die Liedtexte sind gezeichnet von Leichtigkeit, einem feinen Sprachgefühl und kluger Beobachtung, in denen sie sich auch mit gesellschaftlich kritischen Themen befasst.

Bereits seit 1989 zeichnet der Fred-Jay-Preis Textautoren aus, die im Bereich des populä-ren deutschsprachigen Liedes Erfolge in den Medien verzeichnen können und sich um die Schaffung und Förderung deutscher Texte verdient gemacht haben. Der auf 15.000 do-tierte Preis erinnert an den österreichischen Textdichter Fred Jay (1913-1988) und steht unter der Schirmherrschaft der GEMA-Stiftung. Zu den Preisträgern zählen Musikergrö-ßen wie Rio Reiser, Xavier Naidoo, Nena oder Roger Cicero. Im letzten Jahr wurde Cäthe (Catharina Sieland) ausgezeichnet. Auf Wunsch von Mary-Jay Jacobson, der verstorbenen Stifterin des Fred-Jay-Preises, wird der Preisträger seit 2010 von der Jury des Deutschen Musikautorenpreises bestimmt.

Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von mehr als 67.000 Mitgliedern (Komponisten, Textautoren und Musikverleger) sowie von über zwei Millionen Rechtein-habern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik.

 

Pressekontakt
Ursula Goebel, Leitung Marketing & Kommunikation
E-Mail: ugoebel@gema.de, Telefon: +49 89 48003-426