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Reeperbahn-Festival 2018

Las Vegas Glamour und „neue deutsche Wucht“

Im Rahmen des Mitgliederprogramms der GEMA konnten sich die drei Bands Hope, Blond, Poem for Jamiro und Laura Carbone einen Showcase auf dem Reeperbahn-Festival sichern. Das Hamburger Festival findet in diesem Jahr vom 19. bis 22. September statt.

90 Spielorte, 600 Konzerte und rund 40.000 Besucher – das Reeperbahn-Festival vom 19. bis 22. September in Hamburg zählt zu einem der wichtigsten Treffpunkte der Musikwirtschaft. Im dritten Jahr in Folge gibt die GEMA vier Nachwuchskünstlern die Chance, sich auf dem Festival zu präsentieren. Aus den zahlreichen Bewerbungen im Rahmen des Mitgliederprogramms haben sich die Veranstalter für die Bands Hope, Blond und Poem for Jamiro sowie die Künstlerin Laura Carbone entschieden. Los geht es auf der GEMA-Bühne im Sommersalon am 19.09.2018 um 20 Uhr mit der Band Hope 

Hope
Die Besucher können sich am Mittwoch-Abend auf die Künstler Christine, Phillip, Fabian und Martin freuen. Die vier haben gemeinsam Jazz an der Hochschule für Musik in Würzburg studiert und 2009 ihre Band Hope gegründet. Düstere Gitarrenklänge, harte Rhythmen und der klare Gesang der Lead-Sängerin Christine zeichnen den einzigartigen Sound der Band aus. Die Musik wirkt wie eine Fortschreibung von DAF, Kraftwerk oder Rammstein und wird auch als „neue deutsche Wucht“ bezeichnet.
http://www.thisishope.de

Laura Carbone
Auch die darauffolgende Künstlerin auf der GEMA-Bühne scheut sich nicht davor melancholische und dramatische Töne anzuschlagen. Laura Carbone benannte ihr neues Album „Empty Sea“ nach dem Märchen „Die wahre Braut“ der Gebrüder Grimm, in dem eine entführte Prinzessin einen See mit einem durchlöcherten Löffel leeren muss. Mit einer Mischung aus melancholischen Sounds, Pop- und Indie-Elementen erinnern ihre Stücke an den Klang von PJ Harvey, Courtney Love oder auch My Bloody Valentine.
https://www.lauracarbone.com/

Blond
Ganz anders, aber nicht weniger originell, ist der Sound der dritten Band. Die beiden Schwestern Lotta und Nina Kummer gründeten gemeinsam mit ihrem Kindheitsfreund Johann Bonitz die Band Blond. Selbst bezeichnen die drei ihre Musik als Las Vegas Glamour und scheuen nicht davor zurück verschiedene Stilrichtungen wie Indie-Klänge mit harten Hip-Hop-Reimen zu kombinieren. Bunt, laut, tanzbar und nicht in eine Schublade passend, so lässt sich die Musik der drei Chemnitzer wohl am besten beschreiben. Dass die beiden Sängerinnen die Schwestern der Brüder Krummer der Band Kraftclub sind, ist dann für den Erfolg nur noch Nebensache.
http://www.blond-band.de/

Poems for Jamiro
Auch das Duo Poems for Jamiro lässt sich nur schwer in eine Schublade stecken. Nina und Laila kombinieren nordische Gelassenheit mit großen Melodien. Die filigrane Zweistimmigkeit und melancholische Verspieltheit kombiniert mit einer unbändigen Soundexperimentierfreude ergibt den charakteristischen Sound des Duos. Ihr Verständnis für große wie zerbrechliche Momente hat ihnen bereits einen Auftritt in der Elbphilharmonie beschert und sie europaweit bekannt gemacht.
http://www.poemsforjamiro.com/

So unterschiedlich die Gewinner der vier GEMA-Showcases sind, so zeichnet sie alle ihre Experimentierfreude und ihr Mut neue musikalische Wege zu gehen aus.