Award 2022 c. Kevin Riedl

Text Chanson/Kabarett

Anna Mateur (stellvertretend Laudator Christoph Walther)

Wir gratulieren Anna Mateur zum Deutschen Musikautor*innenpreis 2026 in der Kategorie Text Chanson/Kabarett!

Anna Mateur war bei der Preisverleihung nicht anwesend. Laudator Christoph Walther nahm den Preis für sie entgegen.

Fotocredit: J. Harrell

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Nominierte der Kategorie

Text Chanson/Kabarett

Anna Mateur (Anna Maria Vogt)

Anna Mateur, geboren 1977 in Dresden, studierte Musik, hätte sich lieber für Grafik oder Schauspiel beworben. Nach Kindspause und Studium vereint sie nun alles Musische in ihren Programmen. Seit 2003 tourt sie als Sängerin, Texterin, Schauspielerin und Zeichnerin mit ihrer Formation „Anna Mateur & the Beuys" im deutschsprachigen Raum.
Ihre Leidenschaft gilt seit 2011 ungebrochen Systemen zwischen Ordnung und Chaos.
Aktuell tourt sie mit ihren Programmen „Kaoshüter“ und „Ich fang erst an, wenns groovt“ (mit ihren Gitarristen Kim Efert und Samuel Halscheidt) und engagiert sich auf unterhaltsam provokante Weise für ein friedliches unkriegerisches Miteinander.
Sie schreibt Bühnenprogramme, Songtexte und Radiokolumnen, zeichnet ihre Geschichten für verschiedene Magazine und illustrierte das Buch „La Groete – Sag nicht Kleinkunst“ von Thomas Pigor. Seit 2020 ist sie auch als Schauspielerin bei TV- und Kinoproduktionen zu sehen. z.B.  Eldorado KaDeWe (ARD, Regie: Julia von Heinz), Kannawoniwasein (Kinofilm, Regie: Stefan Westerwelle) oder Bibi & Tina - Einfach anders (Kinofilm, Regie: Detlev Buck).
Ihr Schaffen wurde mit zahlreichen Preisen prämiert, u.a. mit dem Deutschen Kleinkunstpreis, dem Deutscher Kabarettpreis, dem Bayr. Kabarettpreis und dem Lessingpreis des Freistaates.

Miss Allie (Elisa Hantsch)

Miss Allie verlängert ihre aktuelle Tournee! Aufgrund der großen Nachfrage gibt es weitere Termine im Herbst 2026 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das vierte und gleichnamige Album zur Tour „Paradiesvogel“ ist erschienen. Miss Allie gilt als eine der humorvollsten Singer-Songwriterinnen im deutschsprachigen Raum und überragende Entertainerin. Sie bringt eine einzigartige Mischung aus modernem Liedermaching, charmantem Humor und scharfsinniger Sozialkritik auf die Bühne. Ihre Konzerte sind wahrhaftige Gemeinschaftsereignisse, bei denen sie oft spontan und schlagfertig mit dem Publikum interagiert und ihre Lieder in humorvolle Anekdoten und persönliche Geschichten einbettet. Miss Allie hat „Funny Bones“ und so verwundert es nicht, dass sie als Musikerin auch regelmäßig in Comedyformaten zu sehen ist. Sie stand bereits mehrfach mit Carolin Kebekus auf der Bühne. Olli Schulz empfahl ihr letztes Album im Podcast mit Jan Böhmermann, ein ARTE Concert durfte sie schon spielen. Sie ist zahlreich preisgekrönt und regelmäßig präsent in TV und Radio, zudem gerngesehener Gast in Talkshows.

William Wahl

William Wahl, geboren am 12. Oktober 1973 in Bochum, ist ein deutscher Liedermacher, Sänger, Kabarettist und Autor. Nach dem Studium der Musik in Köln und Berlin arbeitete er zunächst als musikalischer Leiter verschiedener Theater- und Musicalproduktionen. 
Bekannt wurde er als Gründungsmitglied und kreativer Kopf der A-cappella-Gruppe basta, für die er zahlreiche Songs schrieb und auch als Sänger auf der Bühne stand.
2012 veröffentlichte Wahl sein erstes Soloalbum Wie schön wir waren, das er selbst dem Genre „Kammerpop“ zuordnete. Mit den nachfolgenden Alben wandte er sich ab dem Jahr 2018 dem Chanson und Klavierkabarett zu und ging als Solokünstler auf Tour; zunächst parallel zu seiner Arbeit für basta, seit dem Ende der Band im Jahr 2022 ausschließlich solo am Klavier. 2019 schrieb Wahl Lieder für die Romanverfilmung Unsere wunderbaren Jahre (ARD, Regie: Elmar Fischer) und wirkte darin selbst mit. 2020 komponierte er zusammen mit dem Regisseur Simon Solberg die Songs zur Inszenierung von Alice im Wunderland am Theater Bonn. Darüber hinaus ist er Autor der Kinderbuchreihe Ella & Ben, deren erste Bände 2022 erschienen. Über die Jahre sind William Wahls Programme regelmäßig mit Preisen ausgezeichnet worden, darunter der Stuttgarter Besen (2020) und die Freiburger Leiter (2023).