Das Urheberrecht in der Musik

Was ist das Urheberrecht?

Das Musik-Urheberrecht: 
Geschichte seiner Entstehung

Alles begann in einem Pariser Café. Natürlich mit Musik. 

Kurz erklärt: Komponist/in, Textdichter/in, Musikverleger/in und Interpret/in

Komponist/in

Textdichter/in

Interpret/in

Musikverleger/in

Was Urheberrecht bedeutet

Werke sind automatisch geschützt

Die vielleicht wichtigste Erkenntnis lautet: Ein musikalisches Werk ist automatisch geschützt, sobald es wahrnehmbar gemacht wird. Der Komponist oder die Textdichterin müssen es nicht schützen lassen. Es reicht z. B. wenn der Urheber sich ein Werk ausdenkt und es auf dem Klavier einmal spielt. Ein schützenswertes Musikwerk entsteht auch schon dann, wenn es der Urheber z. B. in Noten aufschreibt.

Das Nutzungsrecht im Urheberrecht

Aber was sind geistige, persönliche und vermögensrechtliche Beziehungen zu einem Werk? Und was hat es mit den Verwertungsrechten auf sich? Klar, der Komponist und die Textdichterin haben das Recht, ihr Werk wirtschaftlich zu verwerten, sprich: Geld damit zu verdienen. Sie können es z. B. anderen zur Nutzung überlassen wie etwa Plattenfirmen, Veranstaltern oder Online-Diensten. Dafür erhalten Sie ggf. über die GEMA eine Vergütung.

Es geht nicht nur um Geld

Zugleich haben die Urheber das Recht auf Namensnennung. Ohne ihre Zustimmung darf zudem ihr Werk nicht verändert werden. Andere dürfen ihr Werk nicht entstellen. Mit anderen Worten: Im Urheberrecht geht es natürlich auch um finanzielle Dinge, aber eben nicht nur.

Urheber in der Pandemie

Was Musik wert sein kann

Das Musik-Urheberrecht umfasst:

Urheberpersönlichkeitsrechte

Es besteht eine persönliche Beziehung zwischen Musikwerk und Urheber. Darunter fällt u. a. das Recht auf Namensnennung und der Schutz vor Entstellung.

Nutzungsrechte

Oft überlassen Schöpfer anderen ihr Werk zur Verwertung. So können Plattenfirmen, Veranstalter und Verlage bestimmte Nutzungsrechte erwerben.

FAQ – Häufige Fragen zum Urheberrecht

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