EU-Urheberrecht

Warum es YouTube auch 2019 noch gibt

Das Video „Warum es YouTube nächstes Jahr nicht mehr gibt“ hat viele YouTube Nutzer verunsichert. Laut den Machern des Videos solle angeblich die geplante europäische Reform des Urheberrechts und ganz speziell Artikel 13 dazu führen, dass beliebte Kanäle wie BibisBeautyPalace, die Lochis oder Let’s Plays im kommenden Jahr verschwinden werden. Die GEMA als Rechtevertreterin der Urheber der Musikbranche möchte mit Fakten der Hysterie im Netz entgegenwirken und klärt Missverständnisse sowie Unklarheiten auf.

„YouTube schürt mit bewusst irreführenden Aussagen die Ängste seiner Nutzer und instrumentalisiert diese in der politischen Diskussion für seine eigenen wirtschaftlichen Interessen. Das zeigt einmal mehr, dass YouTube eben nicht bloß eine neutrale technische Plattform ist, als die sich das Unternehmen immer wieder gern darstellt. YouTube ist eines der größten Medienunternehmen der Welt. Der damit einhergehenden Verantwortung muss YouTube endlich nachkommen. Dazu gehört eine faire Vergütung für alle Kreativen, deren Werke auf der Plattform genutzt werden. Genau darum geht es bei der geplanten Reform des EU-Urheberrechts.“

(Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA)

 

 

Im Video: Aufsichtsratsvorsitzender, Dr. Ralf Weigand,
beantwortet die wichtigsten Fragen zur Reform

Save Our Sound – Jetzt erst recht!

Die Abstimmung zur Richtlinie geht jetzt auf die letzten Meter. Alle Beteiligten ringen weiter intensiv um Formulierungen und Kompromisse. Deshalb ist es wichtig, dass die Befürworter der Richtlinie jetzt erneut ihre Stimme erheben und für die Notwendigkeit von fairen Regeln im Internet werben. Mehr Informationen hier.

 

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Fairgütung jetzt!


Wir von der Gema glauben: Es ist die Fairness, die eine Gesellschaft zusammenhält.
Darum wollen wir, dass auch auf den digitalen Plattformen im Web Fairness herrscht.

Fairness gegenüber Künstlern.
Fairness gegenüber Musikern.
Fairness gegenüber Kreativen.
Fairness gegenüber allen, die von
ihrer Kunst leben wollen und müssen.

 

Fairness ist der natürliche Feind der Ungerechtigkeit.
Sie akzeptiert nicht, wenn Konzerne Gratis-Kultur predigen, aber damit Milliarden machen.
Sie greift ein, wenn Unwahrheiten über angebliche Uploadfilter oder Zensur erzählt werden.
Und sie gibt nicht eher Ruhe, bis der letzte Kreative angemessen für seine Arbeit bezahlt wird.

Artikel 13 ist der richtige Schritt zu einer fairen Vergütung. Einer Fairgütung.
Weil davon letztlich alle profitieren:
Die User. Die Plattformen. Und die Künstler und Kreativen.

Denn genau das wäre nur fair.

Urheberrecht:

Alarmierende Ergebnisse in europaweiter Studie