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Warum werde ich bei der Werkanmeldung gefragt, ob das Werk urheberrechtlich frei ist?

Wenn Sie Ihre eigenen, allein von Ihnen geschaffenen Werke anmelden, beantworten Sie diese Frage immer mit Nein.

Urheberrechtlich frei bedeutet, dass der oder die Urheber des Originalwerkes, das nun in einer Bearbeitung oder Vertonung (z.B. ein Gedicht von Goethe) angemeldet wird, nicht mehr der Schutzfrist unterliegen. In Deutschland endet die Schutzfrist in der Regel 70 Jahre nach dem Todesjahr des längst lebenden Urhebers. Beispiel: Ein Instrumentalstück hat zwei gemeinsame Komponisten A und B. A ist 1948 verstorben und B 1925, dann ist das Werk ab 2019 urheberrechtlich frei.

Haben A und B zusammen mit dem Textdichter C ein Gesangsstück geschaffen, und C ist 1956 verstorben, dann gilt für dieses Gesangsstück die verbundene Schutzfrist für Musik und Text. Das heißt: dieses Gesangsstück ist erst 2027 urheberrechtlich frei. Will man die Musik neu bearbeiten, benötigt man eine Bearbeitungsgenehmigung.

Noch etwas unklar? Nehmen Sie Kontakt auf:

030 726215-61

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