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Wie funktioniert das Tarifsystem?

Musik hat ihren Wert. Wer Musik nutzt, sollte nicht nur der Fairness halber den Urheber angemessen entlohnen – er ist auch gesetzlich dazu verpflichtet.

Und wie funktioniert das in der Praxis? Ganz einfach gesagt: Die Musiknutzer zahlen in einen großen Topf der GEMA ein, der dann – nach Abzug der Verwaltungspauschale - an die Musikurheber ausgeschüttet wird.

Dazu hat die GEMA zwei wichtige Instrumente entwickelt: ein Tarifsystem für Musiknutzer (Einnahmen) und den Verteilungsplan für die Urheber (Ausschüttung).

Da es einen Unterschied macht, ob ein Musikwerk im Radio gespielt, vor zahlenden Konzertbesuchern oder bei einer Schulveranstaltung aufgeführt - oder gar als Musik in der Telefonwarteschleife genutzt wird - gibt es eine Vielzahl von nutzungstypischen Einzeltarifen für Musiknutzer.

Die Musiknutzer stellen der GEMA ihre Sende- bzw. Aufführungslisten zur Verfügung. Diese bilden dann die Grundlage der Tantiemenausschüttung an die Urheber nach dem Verteilungsplan.

Also: je öfter und intensiver ein Werk genutzt wurde, umso mehr Tantiemen erhält der Musikurheber.