Elektronisches Bestätigungsverfahren (EBV)

Das Elektronische Bestätigungsverfahren (EBV) dient Verlagen ausschließlich dazu, gegenüber der GEMA Angaben zu machen, ob der Urheber der Beteiligung des Verlages an den gesetzlichen Vergütungsansprüchen (z.B. ZPÜ-Ausschüttungen und Bibliothekstantieme) für zukünftige Ausschüttungen zugestimmt hat.

Nach § 27a des Verwertungsgesellschaftengesetzes (VGG) dürfen Verlage nur noch dann an den Ausschüttungen auf gesetzliche Vergütungsansprüche beteiligt werden, wenn der Urheber der Beteiligung nach der Veröffentlichung des Werks oder bei der Werkanmeldung zugestimmt hat. Die gesetzliche Regelung wurde in § 26 Abs. 3 des GEMA-Verteilungsplans (VP) umgesetzt. Da bei der GEMA in der Regel der Verlag die Werkanmeldung vornimmt, kann der Urheber faktisch erst nach der Werkanmeldung der Beteiligung wirksam zustimmen. Die GEMA war daher gezwungen, ein Verfahren zu etablieren, das den Verlagen die Meldung nach der Werkanmeldung ermöglicht.

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