Zum Geburtstag alles Gute: Hans-Joachim Rhinow

Hans-Joachim Rhinow (Foto: Privat)

Früh übt sich! Mit bereits vier Jahren begann der 1921 geborene Hans-Joachim Rhinow, erste Erfahrungen am Klavier zu sammeln und schrieb mit nur neun Jahren seine ersten eigenen Kompositionen.

Rhinow wurde direkt nach seinem Abitur zum Wehrdienst verpflichtet und geriet 1943 in englisch-amerikanische Kriegsgefangenschaft. Die Zeit im Arrest wollte Hans-Joachim Rhinow so sinnvoll wie nur möglich nutzen und machte es sich zum Ziel, seine Kenntnisse in Komposition und Arrangement zu verbessern – mit Erfolg, denn als der nun 26-Jährige Rhinow aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, stand sein Ziel für den neuen Lebensabschnitt eindeutig fest: Rhinow studiert Musik mit dem Hauptfach Komposition.

Ab 1957 erhielt der nun studierte Komponist seine ersten Aufträge. Nach einigen Jahren harter Arbeit schrieb Rhinow für die Großen des Musikgeschäfts: Interpreten seiner Werke waren unter anderem das Rias-Tanzorchester, die Max Greger-Band sowie Rene Kollo, Caterina Valente oder Roberto Blanco.

Im Anschluss an diese Kompositionen widmete sich der erfolgreiche Musikautor der Blasmusik und wurde in vielen Preisverleihungen für sein künstlerisches Schaffen geehrt: Rhinow erhielt mitunter für sein Werk „Avocados“ den ersten Preis beim Kompositionswettbewerb der Bundeswehr und wurde 1998 mit einer Ehrenurkunde für seine 50-jährige GEMA-Mitgliedschaft geehrt.

Das umfassende Repertoire von Hans-Joachim Rhinow beinhaltet momentan über 650 Titel, die GEMA-Redaktion wünscht trotz der zahlreich erschienenen Werke noch viele weitere gelungene Kompositionen und vor allem: Alles Gute zum Geburtstag!


bd