Austausch zur Zukunft der musikalischen Vielfalt – GEMA und Popakademie Baden-Württemberg im Dialog

Popakademie Nachbericht

Wie sich die musikalische Vielfalt in Deutschland künftig sichern und stärken lässt, stand am 31. März im Mittelpunkt einer gemeinsamen Veranstaltung von GEMA und Popakademie Baden-Württemberg. Vertreterinnen und Vertreter der GEMA gaben dem Publikum Einblicke in deren aktuelle Förderangebote und vermittelten zugleich ein umfassendes Bild der geplanten Neuausrichtung der Kulturförderung – ihrer Hintergründe, Ziele und Bedeutung im Kontext aktueller Entwicklungen der Musikbranche. 

Deutlich wurde die Öffnung der Förderung als ein zentrales Ziel der Neuausrichtung: „Die Förderung soll künftig alle Genres erreichen, Chancengleichheit schaffen und die Vielfalt der Musikszene stärken“, so Monika Staudt, Direktorin für Förderstrukturen und Verteilung sowie Geschäftsführerin der GEMA-Stiftung. 

Perspektiven und Chancen einer zukunftsgerichteten neuen Förderlandschaft vor allem für Nachwuchsurheberinnen und -urheber stießen auf großes Interesse. Das Publikum bestand überwiegend aus Studierenden der Popakademie, darunter auch etliche GEMA-Mitglieder, die die Gelegenheit nutzten, sich aus erster Hand über die geplanten Veränderungen und die verschiedenen neuen Fördermodule zu informieren.  

Im Anschluss an ein Panel wurden Fragen aus dem Publikum beantwortet. Zahlreiche Fragen beschäftigten sich mit der werkbezogenen, neu entwickelten Förderung des Fokus Repertoire, der neue niedrigschwellige Möglichkeiten eröffnet. Dabei werden verschiedene von einem Mitgliedergremium mit Fachexpertinnen und -experten bestimmte Förderkriterien technisch unterstützt ausgewertet.  

Auf dem Podium diskutierte unter anderem Michelle Leonard, Mitglied des GEMA-Aufsichtsrats und Dozentin an der Popakademie: „Mir ist wichtig, dass die Studierenden verstehen, wie die GEMA funktioniert, welche Rolle der Solidaritätsgedanke spielt und welche Förderangebote es bereits gibt. Gleichzeitig geht es darum, einen Einblick zu geben, wie sich die Kulturförderung künftig weiterentwickeln kann.“ 

Insgesamt war die Veranstaltung von einer angenehmen, offenen Atmosphäre geprägt und bot Raum für persönlichen Austausch. 

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