Die Nominierungsphase ist eröffnet: Bis zum 20. September 2026 sind die rund 100.000 GEMA Mitglieder eingeladen, ihre Vorschläge für die Auszeichnung einzureichen. Gesucht sind Textdichterinnen und Textdichter, deren Werke die deutschsprachige Musikkultur maßgeblich prägen.
Der Fred Jay Preis steht seit mehr als 35 Jahren für herausragende deutschsprachige Textdichterkunst. Mit der Auszeichnung ehrt die GEMA Stiftung Autorinnen und Autoren, die mit ihrem Werk einen besonderen Beitrag zur deutschen Sprache in der Musik und zur Entwicklung des deutschsprachigen Liedguts leisten. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern zählen unter anderem Rio Reiser, Nena, Die Fantastischen Vier, Joy Denalane und Max Herre und zuletzt Jan Plewka.
Entscheidend für eine Nominierung ist der Nachweis konstant erfolgreicher Werke, die sich durch hohe sprachliche Qualität und eine außergewöhnliche Wortgestaltung auszeichnen. Aus den eingegangenen Vorschlägen wählt eine fünfköpfige Fachjury die Preisträgerin oder den Preisträger 2027 aus. Ihr gehören in diesem Jahr Axel Bosse, Kim Fisher, Dota Kehr, Tobias Reitz und Diane Weigmann an.
Nominierungsvorschläge können bis zum 20. September 2026 über das Online-Formular unter www.gema.de/fjp eingereicht werden. Dort finden sich zudem alle Informationen zu den Teilnahmebedingungen.
Die Verleihung des Fred Jay Preises findet im Mai 2027 im Rahmen des GEMA Mitgliederfestes in München statt. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.
Über den Fred Jay Preis: Der Fred Jay Preis wurde von Mary Jay-Jacobson zum Gedenken an ihren Mann, den österreichischen Textdichter Fred Jay (1914-1988), ins Leben gerufen. Seit ihrem Tod wird diese Tradition von ihrem Sohn, Michael Jacobson, weitergeführt. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis erinnert an das herausragende Schaffen Fred Jays und wird seit 1989 jährlich unter der Schirmherrschaft der GEMA Stiftung vergeben.
Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von rund 100.000 Mitgliedern (Komponistinnen und Komponisten, Textdichterinnen und Textdichter, Musikverlage) sowie von über zwei Millionen Rechteinhaberinnen und Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik.