"Auch wenn die Gesamtarchitektur der neuen Kulturförderung der GEMA schon Ende des vergangenen Jahres verabschiedet wurde, zeigen die nun im Aufsichtsrat beschlossenen Anpassungen, dass wir uns bis 2030 in einem dynamischen Übergangsprozess befinden, in den auch weiterhin Anregungen der Mitglieder einfließen werden. Die Auswirkungen für uns, die wir unser wesentliches Aufkommen in der Sparte E haben, werden in den kommenden Jahren in jedem Fall einschneidend sein.
Gleichzeitig will die neue Kulturförderung nun für einen weit größeren Teil unserer GEMA-Kolleg:innen – zum Teil erstmals – Möglichkeiten eröffnen, an einer echten kulturellen Förderung zu partizipieren. In diesem durchaus herausfordernden Spannungsfeld müssen wir auf die Reform sehen. Wir E-Komponist:innen werden weiterhin als konstruktive Impulsgeber für die weitere Ausgestaltung der Reform bis zum Review 2030 gebraucht."
