Tarif GEMA-Mitglieder mit eigenen Werken

GEMA-Mitglieder mit eigenen Werken (begrenzte Stückzahl)


a) GEMA-Mitglieder mit eigenen Werken (Aufsichtsratsbeschluss vom 29.6.2005)
Die Erstauflage eines Tonträgers mit einer Auflage von maximal 500 Exemplaren wird auf Antrag mit einer pauschalen Vergütung in Höhe von € 70,00 zzgl. 7 % MwSt. lizenziert. Die Produktion muss explizit als „Eigenrepertoire“ angemeldet werden und überwiegend Promotionscharakter besitzen. Somit dürfen maximal 100 Exemplare (oder 20 % der Auflage) zum Verkauf angeboten werden. Zwingend notwendig ist die Zustimmung zum Tarif für „Mitglieder mit eigenen Werken“ durch die Unterschrift aller beteiligten Urheber und Verlage.  Bitte beachten Sie: Der Beschluss kann keine Anwendung finden, wenn einer der Urheber Mitglied einer ausländischen Verwertungsgesellschaft ist. Dagegen ist die Kombination GEMA-Mitglied und Nicht-Mitglied einer Verwertungsgesellschaft möglich. Nachpressungen sind von diesem Aufsichtsratsbeschluss ausgenommen und werden zum Tarif VR-T-H 1 bzw. VR-T-H 2 abgerechnet.

b) Entscheidung des Aufsichtsrats der GEMA (veröffentlicht in den GEMA-Nachrichten Nr. 69 vom Juni 1966, S. 18)
Unter Bezugnahme auf die Entscheidung des Aufsichtsrats der GEMA sind Demonstrationstonträger aus bestimmtem Anlass mit eigenem Repertoire, unter der Voraussetzung, dass alle betroffenen sonstigen Berechtigten einverstanden sind, in einer bestimmten Auflage (im Regelfall maximal 1000 Tonträger), vergütungsfrei. Alle betroffenen Berechtigten müssen Mitglieder der GEMA sein. Es muss eine Begründung für die Vergütungsfreistellung gegeben werden, z. B. die Vervielfältigung findet statt, um Sender über älteres eigenes Repertoire neuerlich zu informieren. Eine kommerzielle Auswertung des betreffenden Tonträgers muss ausgeschlossen sein. Die betreffenden Tonträger sind deshalb als „unverkäuflich“ zu kennzeichnen.

Dieser Tarif gilt für:

 

  • Erstauflage eines Tonträgers mit einer Auflage von maximal 500 Exemplaren
  • Demonstrationstonträger aus bestimmtem Anlass mit eigenem Repertoire

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Der Weg zur legalen öffentlichen Musiknutzung
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Eine geplante Musiknutzung muss im Vorfeld bei der GEMA angemeldet werden. Mit der anschließenden Bezahlung der Urhebervergütung besitzen Sie die Lizenz der GEMA zur Musiknutzung. Hierzu stehen für die unterschiedlichen Arten der Musiknutzung verschiedene Tarife zur Verfügung.

Die Urhebervergütung leitet die GEMA an ihre Mitglieder - den Komponisten, Textdichtern und Musikverlegern - weiter.

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