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Fred Jay Preis

Der Fred Jay Preis ist eine Auszeichnung für Textdichterinnen und Textdichter deutschsprachiger Musik. Er ist benannt nach dem österreichischen Textdichter Fred Jay (1914-1988). Die GEMA-Stiftung ehrt mit der Auszeichnung seit über 30 Jahren Autorinnen und Autoren, die mit ihrem Werk einen besonderen Beitrag zur deutschen Sprache in der Musik leisten. Das Preisgeld stiftet die Familie von Fred Jay.

Die Preisverleihung des Fred Jay Preises 2025 findet am 5. Mai in Berlin statt. 

„Mit dem Fred Jay Preis ehren wir Textdichterinnen und Textdichter, die mit ihren herausragenden Werken ein breites Publikum erreichen. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung dafür, dass sie das deutschsprachige Liedgut maßgeblich prägen und dabei Kreativität und Popularität verbinden. Mit dem Fred Jay Preis bleiben die Kultur und Kunst des Textdichtens im Sinne meines Vaters präsent.“

Dr. Michael J. Jacobson, Sohn Fred Jays und Stifter des Preises

Fred Jay Preis 2026 geht an Jan Plewka

Jan Plewka erhält in diesem Jahr den renommierten Fred Jay Preis. Seit den 1990er Jahren ist er Sänger der Rockband Selig, mit der er den Stil und die Ausdrucks-möglichkeiten der deutschen Rockmusik maßgeblich beeinflusst hat. In seiner Lyrik hat er einen großen Wiedererkennungswert, wobei er sich auch mit unbequemen Themen und Tabus befasst. Mit der Gastspielreise „Jan Plewka singt Rio Reiser“ ist noch heute unterwegs und feiert große Erfolge, zudem ist er als Schauspieler sowie Sprecher in Hörspielen aktiv. In Christoph Hagels Inszenierung von Mozarts „Die Zauberflöte“ im U-Bahnhof Bundestag in Berlin 2008 sang er die Rolle des Papageno. Jan Plewka wird den Preis am 5. Mai persönlich im Rahmen des Mitgliederfestes in Berlin entgegen.

Foto: Sven Sindt

Fred Jay Preis 2026 Jan Plewka

Jan Plewka über die Auszeichnung

„Ich freue mich sehr über diesen Preis. Nicht nur über die große Ehre, von einer so großartigen Jury ausgewählt worden zu sein, sondern auch darüber, dass Texte, die manchmal eher wie kleine Umwege durch den Kopf wirken, irgendwo ankommen“, so Jan Plewka über die Aus-zeichnung mit dem Fred Jay Preis. „Ich sitze oft irgendwo - am Küchentisch, im Zug, nachts im Hotelzimmer - und schleife Schreie zu Zeilen, von denen ich manchmal selbst nicht genau weiß, wo sie eigentlich herkommen. Manche sind leise, manche schief, manche vielleicht auch ein bisschen merkwürdig. Und dass genau diese Zeilen jetzt diesen Preis bekommen ist für mich wirklich etwas sehr, sehr, sehr Besonderes.“ 

Wunderpunkt Plakatmotiv (Landschaftsformat)

Jan Plewka über die Auszeichnung

„Ich freue mich sehr über diesen Preis. Nicht nur über die große Ehre, von einer so großartigen Jury ausgewählt worden zu sein, sondern auch darüber, dass Texte, die manchmal eher wie kleine Umwege durch den Kopf wirken, irgendwo ankommen“, so Jan Plewka über die Aus-zeichnung mit dem Fred Jay Preis. „Ich sitze oft irgendwo - am Küchentisch, im Zug, nachts im Hotelzimmer - und schleife Schreie zu Zeilen, von denen ich manchmal selbst nicht genau weiß, wo sie eigentlich herkommen. Manche sind leise, manche schief, manche vielleicht auch ein bisschen merkwürdig. Und dass genau diese Zeilen jetzt diesen Preis bekommen ist für mich wirklich etwas sehr, sehr, sehr Besonderes.“ 

Mehr zum Fred Jay Preis

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger

1989
Julia Neigel
1990
Rio Reiser
1991
Hartmut Engler
1992
Pe Werner
1993
Wiebke Schroeder
1994
Burkhard Brozat
1995
Heike Neumeyer
1996
Bruno Jonas
1997
Kim Fisher und Karin Kuschik
1998
Alexander M. Helmer
1999
Die Prinzen:
Jens Sembdner, Wolfgang Lenk, Henri Schmidt,
Tobias Künzel und Sebastian Krumbiegel
2000
Heinz-Rudolf Kunze
2001
Ayman und sein Team
2002
Claudia Jung
2003
Xavier Naidoo
2004
Nena
2005
Peter Maffay
2006
Silbermond
2007
Rosenstolz
2008
Roger Cicero und Team
2009
Katja Ebstein
2010
Frank Ramond
2011
Clueso
2012
Anna Depenbusch
2013
Cäthe (Catharina Sieland)
2014
Dota Kehr
2015
Marcel Brell
2016
Die Fantastischen Vier:
Michael Bernd Schmidt, Thomas Dürr,
Michael Beck und Andreas Rieke
2017
Johannes Oerding
2018
Inga Humpe
2019
Mark Forster
2020
Tobias Reitz
2021
Kristina Bach
2022
Axel Bosse
2023
Judith Holofernes
2024
Joy Denalane und Max Herre
2025
Bodo Wartke
2026
Jan Plewka