„ICE GetOn – Transparenz und Effizienz für alle“
Hinweis

Gemeinsam bringen wir die Werkdokumentation auf ein neues Level
Mit ICE als internationalem Partner werden die Dokumentationsprozesse der GEMA moderner, effizienter und enger mit den Daten anderer europäischer Gesellschaften verzahnt.
Für Sie als Mitglied, Kunde oder Schwestergesellschaft bleibt die gewohnte Betreuung bestehen – gleichzeitig eröffnen sich neue Möglichkeiten durch eine gemeinsame Datenbasis.
Auf dieser Seite begleiten wir Sie Schritt für Schritt durch die Veränderungen.
ICE als starker Partner für die Werkedokumentation
ICE Copyright Services


Wie können Sie sich informieren?
Über ICE
ICE Services bietet seit 2016 Musikplattformen das Online-Repertoire von GEMA, PRS for Music und STIM europaweit aus einer Hand an. Inzwischen haben viele weitere Partner den ICE-Lizenz-Hub erweitert und wertvolles Repertoire hinzugefügt. Digitale Musikdienste wie beispielsweise Spotify oder YouTube erwerben bei ICE eine gebietsübergreifende Lizenz für das Gesamtrepertoire der angeschlossenen Partner.
Die Mission
Die Musiklizenzierung zu vereinfachen und die bestmöglichen Werte für die angeschlossenen Kunden zu schaffen.
Die Dienstleistungen
ICE bündelt die Dokumentation von Urheberrechten, verhandelt die Lizenzbedingungen mit digitalen Musikanbietern und verarbeitet die Nutzungsmeldungen dieser Plattformen. Dieser integrierte Service steigert die Effizienz im Umgang mit den stetig wachsenden Datenmengen, die durch die Vielzahl individueller Musiknutzungen entstehen.
Der Nutzen für unsere GEMA Mitglieder
Urheberinnen und Verleger profitieren von einer überdurchschnittlichen und transparenten Vergütung für die Nutzung ihrer Werke. Indem Prozesse zusammengelegt werden, erzielen wir zusätzlich hohe Synergien sowie Effizienzsteigerungen. Damit wurde die Bedeutung des GEMA Repertoires in der internationalen Musikbranche zusätzlich erweitert. Mittlerweile schüttet ICE mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr an die durch sie vertretenen Urheber und Verlegerinnen aus.

Die wichtigsten Termine im Überblick
Triff uns bei der MGV 2026
Infofrühstück: Croissants & Copyright: GetOn im Gespräch
Webinare und Infortermine

Eine zentrale Werkdokumentation – Was bedeutet das genau für mich?
Willkommen in unserem FAQ‑Bereich!
Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um den Übergang zur neuen Dokumentation mit ICE.
Egal, ob Sie wissen möchten, was sich ändert, was gleich bleibt oder welche Vorteile die neue Struktur bietet –
hier finden Sie die passenden Antworten.
Sollte Ihre Frage hier nicht beantwortet werden, nutzen Sie gern unseren Chatbot oder wenden Sie sich persönlich an uns.
FAQ Bereich
Allgemeine Fragen
Die Umstellung betrifft verschiedene Gruppen unterschiedlich stark. Es ist daher wichtig, sich frühzeitig zu informieren und die eigenen Prozesse zu überprüfen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.
Folgende zentrale Änderungen sehen wir:
- Der neue führende Identifikator ist der ICE Work Key
- Für neue Werke in CUBE werden ausschließlich ICE Work Keys vergeben
- Für bestehende GEMA-Werke werden zur GEMA WerkNummer ICE Work Keys (IWK) ergänzt
- Eine Mapping für migrierte Werke (GEMA und ICE Identifikatoren) wird bereitgestellt
- Die Ermittlung der Anteilsbilder erfolgt künftig auf Basis der ICE Data Policy nach dem Prinzip „Share Picture“ und nicht mehr auf Basis der gemeldeten Katalogvereinbarungen (KatV/Agreements).
- Jedes Werk muss einzeln gemeldet werden, Katalogumstellungen sind nicht mehr möglich.
- Bei internationalen oder gemischten Werken (sogenannte „mixed works“) können Abweichungen in den Anteilsbildern auftreten, da hier die Meldung der jeweils zuständigen Verwertungsgesellschaft maßgeblich ist
- Abrechnungsdateien werden an die neuen Identifikatoren angepasst.
Zentrale, einheitliche Datenhaltung und Dokumentation von Werken führt zu mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit und vermeidet Doppelarbeit zwischen den Verwertungsgesellschaften und sichert zudem eine schnellere und automatisierte Bearbeitung von Datenkonflikten (z. B. Counterclaims).
- Prüfen Sie, ob und wie Ihre Prozesse von der Umstellung betroffen sind.
- Halten Sie Ihre Kontaktdaten aktuell, um alle relevanten Informationen zu erhalten.
- Informieren Sie Ihre internen Teams und Partner frühzeitig über die anstehenden Änderungen.
- Nutzen Sie die bereitgestellten FAQ und Informationsangebote, um offene Fragen zu klären und sich auf die Umstellung vorzubereiten.
Weiterführende Fragen
Als generelle "Faustregel" gilt, dass sich für Verlage die aktuell schon an ICE melden, nichts fundamental ändert. Die Werke werden weiterhin über den gleichen Werkanmeldung-Account registriert und verarbeitet, und es gelten die gleichen Validierungen, mit denen Werkanmeldung-Submitter jetzt schon umgehen müssen.
Die einzige große Neuerung ist, dass ICE ARI-Records, also Informationen zum Musik-Text-Verhältnis verarbeiten muss.
Der Action Owner ist die Partei bzw. der Anspruchsteller, für den eine Aktion offen ist.
Beispielsweise wird ein CC erstellt und Anspruchsteller 2 wird zum Action Owner, da für Anspruchsteller 2 eine offene Aktion zur Unterstützung bzw. Überprüfung seines Anspruchs besteht.
Sobald Anspruchsteller 2 seinen Anspruch unterstützt hat, wird Anspruchsteller 1 zum Action Owner und ist dann verpflichtet, die Aktion zur Unterstützung oder zum Rückzug seines Anspruchs abzuschließen.
Organisationsstruktur
