„ICE GetOn – Transparenz und Effizienz für alle“

Lorenzo Colombini, Mitglied des Vorstands

Hinweis

Das Thema ist in Bewegung - und damit auch diese Seite. Schauen Sie gerne immer wieder vorbei, da wir stetig neue Inhalte ergänzen.
Zwei Personen arbeiten konzentriert an einem Computer in einem modernen Büro.

Gemeinsam bringen wir die Werkdokumentation auf ein neues Level

Mit ICE als internationalem Partner werden die Dokumentationsprozesse der GEMA moderner, effizienter und enger mit den Daten anderer europäischer Gesellschaften verzahnt. ​

Für Sie als Mitglied, Kunde oder Schwestergesellschaft bleibt die gewohnte Betreuung bestehen – gleichzeitig eröffnen sich neue Möglichkeiten durch eine gemeinsame Datenbasis.​

Auf dieser Seite begleiten wir Sie Schritt für Schritt durch die Veränderungen.

ICE als starker Partner für die Werkedokumentation

ICE Copyright Services

Der weltweit erste multiterritoriale Copyright-Hub bündelt die  Werkdokumentation der sieben angeschlossenen Copyright-Kunden, die zwei Drittel des europäischen Marktes abdecken und über 50 Millionen Werke repräsentieren. 
Beschreibung des ICE Serviceportfolios
Hände tippen auf einem Laptop, daneben liegt ein Smartphone auf einem Tisch.

Wie können Sie sich informieren?

Wir sind bemüht den Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten. Damit sie jederzeit die passenden Informationen zur Hand haben finden sie in diesem Bereich Unterlagen sowie konkrete Termine um sich mit den Veränderungen vertraut zu machen. 

Über ICE

ICE Services bietet seit 2016 Musikplattformen das Online-Repertoire von GEMA, PRS for Music und STIM europaweit aus einer Hand an. Inzwischen haben viele weitere Partner den ICE-Lizenz-Hub erweitert und wertvolles Repertoire hinzugefügt. Digitale Musikdienste wie beispielsweise Spotify oder YouTube erwerben bei ICE eine gebietsübergreifende Lizenz für das Gesamtrepertoire der angeschlossenen Partner.

Die Mission

Die Musiklizenzierung zu vereinfachen und die bestmöglichen Werte für die angeschlossenen Kunden zu schaffen.

Die Dienstleistungen

ICE bündelt die Dokumentation von Urheberrechten, verhandelt die Lizenzbedingungen mit digitalen Musikanbietern und verarbeitet die Nutzungsmeldungen dieser Plattformen. Dieser integrierte Service steigert die Effizienz im Umgang mit den stetig wachsenden Datenmengen, die durch die Vielzahl individueller Musiknutzungen entstehen.

Der Nutzen für unsere GEMA Mitglieder

Urheberinnen und Verleger profitieren von einer überdurchschnittlichen und transparenten Vergütung für die Nutzung ihrer Werke. Indem Prozesse zusammengelegt werden, erzielen wir zusätzlich hohe Synergien sowie Effizienzsteigerungen. Damit wurde die Bedeutung des GEMA Repertoires in der internationalen Musikbranche zusätzlich erweitert. Mittlerweile schüttet ICE mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr an die durch sie vertretenen Urheber und Verlegerinnen aus.

Das Wort

Die wichtigsten Termine im Überblick

Ein stilisierter, schwarzer Stern über einem kreisförmigen Rahmen auf weißem Hintergrund.
Webinare und Infortermine
In Kürze stellen wir Webinare und Infotermine zur Verfügung

Die wichtigsten Unterlagen

Mehr Informationsmaterialien werden in den kommenden Wochen ergänzt.
Person mit Kopfhörern sitzt im Sessel und arbeitet am Laptop, Musiknoten schweben in der Luft.

Eine zentrale Werkdokumentation – Was bedeutet das genau für mich? 

Willkommen in unserem FAQ‑Bereich!​
Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um den Übergang zur neuen Dokumentation mit ICE. ​

Egal, ob Sie wissen möchten, was sich ändert, was gleich bleibt oder welche Vorteile die neue Struktur bietet –​
hier finden Sie die passenden Antworten.​

Sollte Ihre Frage hier nicht beantwortet werden, nutzen Sie gern unseren Chatbot oder wenden Sie sich persönlich an uns.

FAQ Bereich

Allgemeine Fragen

ICE GetOn ist ein gemeinsames Projekt der GEMA und ICE in dem die Dokumentation (GEMA-Werke, Katalogvereinbarungen, die Berechnung der Anteilsbilder) in eine gemeinsame Datenbank (ICE-Cube) migriert werden. Sieben angeschlossene Copyright-Kunden bündeln dort ihre Daten in dem multiterritorialen Copyright-Hub, der über 50 Millionen Werke abdeckt und zwei Drittel des europäischen Marktes repräsentiert. Dadurch werden die Prozesse effizienter, transparenter und enger mit anderen europäischen Verwertungsgesellschaften verzahnt. Dies birgt erhebliche Effizienzpotentiale. Eine Umstellung der Systeme ist für Dezember 2026 geplant. Die erste Ausschütung basierend auf CUBE Daten erfolgt im April 2027.
Durch die gemeinsame und einheitliche Datenhaltung werden die Prozesse effizienter, transparenter und enger mit anderen europäischen Verwertungsgesellschaften verzahnt.
Die Umstellung betrifft verschiedene Gruppen unterschiedlich stark. Es ist daher wichtig, sich frühzeitig zu informieren und die eigenen Prozesse zu überprüfen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. 

Folgende zentrale Änderungen sehen wir:
  • Der neue führende Identifikator ist der ICE Work Key
  • Für neue Werke in CUBE werden ausschließlich ICE Work Keys vergeben
  • Für bestehende GEMA-Werke werden zur GEMA WerkNummer ICE Work Keys (IWK) ergänzt
  • Eine Mapping für migrierte Werke (GEMA und ICE Identifikatoren) wird bereitgestellt 
  • Die Ermittlung der Anteilsbilder erfolgt künftig auf Basis der ICE Data Policy nach dem Prinzip „Share Picture“ und nicht mehr auf Basis der gemeldeten Katalogvereinbarungen (KatV/Agreements).
  • Jedes Werk muss einzeln gemeldet werden, Katalogumstellungen sind nicht mehr möglich.
  • Bei internationalen oder gemischten Werken (sogenannte „mixed works“) können Abweichungen in den Anteilsbildern auftreten, da hier die Meldung der jeweils zuständigen Verwertungsgesellschaft maßgeblich ist
  • Abrechnungsdateien werden an die neuen Identifikatoren angepasst.

Zentrale, einheitliche Datenhaltung und Dokumentation von Werken führt zu mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit und vermeidet Doppelarbeit zwischen den Verwertungsgesellschaften und sichert zudem eine schnellere und automatisierte Bearbeitung von Datenkonflikten (z. B. Counterclaims).

Es gibt regelmäßige Webinare, Infotermine und diese zentrale FAQ-Landingpage. Schauen Sie immer mal wieder vorbei, um nichts zu verpassen. 
  • Prüfen Sie, ob und wie Ihre Prozesse von der Umstellung betroffen sind.
  • Halten Sie Ihre Kontaktdaten aktuell, um alle relevanten Informationen zu erhalten.
  • Informieren Sie Ihre internen Teams und Partner frühzeitig über die anstehenden Änderungen.
  • Nutzen Sie die bereitgestellten FAQ und Informationsangebote, um offene Fragen zu klären und sich auf die Umstellung vorzubereiten.

Weiterführende Fragen

Anmeldungen zu einem neuen Werk, die innerhalb von 30 Tagen mit abweichenden Angaben eingehen werden alle als Erstmeldung erfasst und gehen in den Counterclaim.
Jedes Werk an dem ein GEMA Urheber (inkl. Bearbeiter) oder ein GEMA Originalverlag beteiligt ist.

Als generelle "Faustregel" gilt, dass sich für Verlage die aktuell schon an ICE melden, nichts fundamental ändert. Die Werke werden weiterhin über den gleichen Werkanmeldung-Account registriert und verarbeitet, und es gelten die gleichen Validierungen, mit denen Werkanmeldung-Submitter jetzt schon umgehen müssen.

Die einzige große Neuerung ist, dass ICE ARI-Records, also Informationen zum Musik-Text-Verhältnis verarbeiten muss.

Status 2 Werke wird es weiterhin geben.
Der Stand der DIDAS Werkdaten wird mit dem Stand, der zum Stichtag vorliegt, migriert. Es ist möglich, dass nach der Migration ein höherer Automatisierungsgrad erreicht wird, und Datenstände darüber aktualisiert werden. Bzgl Ablauf siehe Präsentation "Data Policy und Matching Regeln". 
Es ist möglich sich einen "extended publisher access" bei ICE zu beantragen, das ist jedoch optional. Eigentlich sollte man alles in der GEMA-Datenbank (mit ICE Daten "im Bauch") finden, was man benötigt. 
Ja, weiterhin über die GEMA. ICE informiert die GEMA, die widerum weiterhin ihre Mitglieder. Das System dazu wird gerade (April 26) noch gebaut und steht zum Go-Live bereit.
Ja, ICE gibt eine Rückmeldung dazu, welche Werke nun von dem Agreement betroffen sind.
Jeder Verlag bekommt einen Zugang zum Counterclaim-Modul in ICE (das fragt die GEMA für die Verlage an. 
Natürlich, diese wird im GEMA Onlineportal - wie gewohnt - vorhanden sein.
Im Gegensatz zur CWR Meldung, werden alle GEMA Anteile bei Werken, die über das GEMA Onlineportal gemeldet werden, automatisch als "autorisiert" gemeldet. 

Der Action Owner ist die Partei bzw. der Anspruchsteller, für den eine Aktion offen ist.
Beispielsweise wird ein CC erstellt und Anspruchsteller 2 wird zum Action Owner, da für Anspruchsteller 2 eine offene Aktion zur Unterstützung bzw. Überprüfung seines Anspruchs besteht.

Sobald Anspruchsteller 2 seinen Anspruch unterstützt hat, wird Anspruchsteller 1 zum Action Owner und ist dann verpflichtet, die Aktion zur Unterstützung oder zum Rückzug seines Anspruchs abzuschließen.

Organisationsstruktur

Beschreibung des ICE Serviceportfolios

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