Mischpult im Club

Club- und Diskotheken-Monitoring

In rund 80 Clubs und Diskotheken wird mittels einer installierten Monitoringbox das Audio-Signal des gesamten Club-Events ausgewertet, um die genutzten Musikwerke zu identifizieren. Das Ergebnis ist die Grundlage für die Tantiemenverteilung an die Urheber/-innen und Musikverlage.

Wer macht das?

Die technische Umsetzung übernimmt das Unternehmen SoundAware, spezialisiert auf automatische Musikerkennung. 

Wie funktioniert die Hochrechnung?

Die Erkennungen der 80 installierten Monitoringboxen sind die Grundlage für ein statistisches Hochrechnungsmodell, das die Grundgesamtheit aller von der GEMA lizenzierten Tanzflächen abdeckt.

Was bringt das konkret?

Im Jahr 2025 wurden über 511.000 einzelne Musiknutzungen erkannt. Dadurch entsteht ein sehr breites und realistisches Bild der tatsächlich gespielten Musik inklusive der Vielfalt aller Genres.  

DJ im Studio

Sie sind Musikurheberin oder -urheber und möchten, dass Ihre Werke noch präziser im Monitoring identifiziert werden können?

Beim Soundfile-Upload der GEMA können Urheber/-innen und Verlage Audiodateien ihrer Musik hochladen und für das Monitoring freigeben. Die über die Distributoren inklusive Beatport vertriebenen Recordings sollten dem Monitoringdienstleister vorliegen.

Sie möchten am Club-Monitoring teilnehmen? 

Clubbetreiberinnen und Clubbetreiber, die Interesse haben, die Musikkultur aktiv zu fördern und Teil dieser Initiative zu werden, können sich für weitere Informationen direkt an SoundAware oder die GEMA wenden: 

Für die Teilnahme am Diskotheken-Monitoring erhalten Sie eine jährliche Aufwandsentschädigung von 500,- Euro. 

Frau tanzt im Club

Weiterführende Informationen & Links

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