Jahrbuch

 GEMA-Jahrbuch 2017/2018

Für Mitglieder ist das GEMA-Jahrbuch 2016/2017 zum Preis von 8,50 Euro erhältlich, ansonsten für 17,- Euro.

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Lichtinstallation mit sieben großen Lichtsäulen

Das Titelbild des GEMA Jahrbuch zeigt eine Lichtinstallation der Künstlerin rosalie, die Opernintendant Georges Delnon und Generalmusikdirektor Kent Nagano für die Aufführung von Gustav Mahlers 8. Sinfonie der Hamburger Staatsoper in der Elbphilharmonie beauftragt haben. Sieben von der Saaldecke herabhängende Leuchtsäulen zeigen in dreidimensionaler Anmutung ein strömendes Muster aus Farben, Formen, Strukturen und Licht. rosalie griff darin Mahlers Sinfonie auf, die viele Assoziationen zur Erscheinung des Lichts enthält („Accende lumen“). Alma Mahler, der die Sinfonie gewidmet war, schrieb zur Münchner Uraufführung 1910: „Mahler, dieser göttliche Dämon, bezwang hier ungeheure Massen, die zu Lichtquellen wurden.“ In München wirkten mehr als 1.000 Personen mit, daher auch der Beiname „Sinfonie der Tausend“. Georges Delnon zeigte sich begeistert über den Dialog zwischen Musik und Licht: „Für uns ist das so, als ob man in der Partitur eine zusätzliche, visuelle Stimme eingewoben hätte“.

rosalie (1953-2017) entwarf großdimensionierte kinetische Lichtskulpturen. Internationale Aufmerksamkeit erreichte sie vor allem mit ihren Theater- und Bühnenbildprojekten wie den Bayreuther Festspielen (1994 bis 1998). Das Zusammenspiel von Licht, Farbe, Rhythmus und Raum prägt ihre Kunst. Dabei experimentierte sie mit zeitgenössischen Materialien, digitalen Medien und komplexen Technologien.

Probe zur Aufführung der Sinfonie Nr. 8 von Gustav Mahler
Elbphilharmonie Hamburg, 27. April 2017 (Musikalische Leitung: Eliahu Inbal)
©Wolf-Dieter Gericke