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12. Deutscher Musikautorenpreis: Preisverleihung wird um ein Jahr verschoben und findet im März 2021 statt

Aufgrund der unsicheren Lage bedingt durch die Corona-Pandemie wird die Verleihung des 12. Deutschen Musikautorenpreises um ein Jahr verschoben auf den 25. März 2021. Die bereits bekanntgegebenen Nominierungen und Preisträger bleiben bestehen. Die turnusgemäße Wahl neuer Preisträger für 2021 entfällt somit ersatzlos. Zusätzlich werden das Erfolgreichste Werk 2020 und einmalig der Fred Jay Preis 2020 im Rahmen der Gala im März 2021 verliehen.


„Die Corona-Pandemie hat von heute auf morgen unser öffentliches und auch kulturelles Leben stillgelegt. Wir haben beschlossen, die für dieses Jahr vorgesehene Preisverleihung in gewohntem Rahmen stattfinden zu lassen, allerdings erst im kommenden Jahr“, sagt Dr. Ralf Weigand, Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA. „Die nominierten und bereits ausgezeichneten Musikautorinnen und Musikautoren sollen den Applaus erhalten, den sie hochverdient haben. Die feierliche Verleihung im Kreise geschätzter und angesehener Kolleginnen und Kollegen wollen wir ihnen daher nicht vorenthalten.“

Die GEMA musste die für den 12. März 2020 geplante Verleihung des 12. Deutschen Musikautorenpreises aufgrund der rasanten Ausbreitung des Corona-Virus seinerzeit kurzfristig absagen. Nach Abwägung verschiedener Alternativen haben Aufsichtsrat und Vorstand der GEMA beschlossen, die Preisverleihung um ein Jahr auf den 25. März 2021 zu verschieben. Die GEMA wird ihre Mitglieder in diesem Sommer nicht wie gewohnt zu neuen Nominierungsvorschlägen aufrufen, demzufolge wird die Fachjury erst 2021 zu ihrer Sitzung zur Wahl der Preisträger und Nominierten des nächsten Deutschen Musikautorenpreises zusammenkommen.

„Der Deutsche Musikautorenpreis wirft einmal im Jahr ein Schlaglicht auf die Musikautorinnen und Musikautoren, die hinter den Songs stehen, die uns im Alltag ebenso wie in besonderen Momenten begleiten – ihre Leistung möchten wir gebührend würdigen“, erläutert Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA. „Uns ist bewusst, dass wir die eigentlich für dieses Frühjahr Nominierten sehr auf die Folter spannen. Doch weder eine rein digitale Veranstaltung noch eine Verleihung im kleinsten Personenkreis würde dem Grundgedanken des Deutschen Musikautorenpreises gerecht werden.“

Neben den bereits bekanntgegebenen Preiskategorien werden am 25. März 2021 zwei weitere Preise verliehen: das „Erfolgreichste Werk 2020“, ermittelt durch GfK Entertainment, sowie der Fred Jay Preis 2020. Die Verleihung des Fred Jay Preises, die traditionell im Rahmen des Mitgliederfestes der GEMA erfolgt, wurde aufgrund der Corona-bedingten Durchführung der GEMA-Mitgliederversammlung als virtuelle Veranstaltung ebenfalls abgesagt (die GEMA berichtete hierzu am 22. Juni 2020). Um den feierlichen Rahmen zu wahren, wird der Fred Jay Preis einmalig als Sonderkategorie des Deutschen Musikautorenpreises im kommenden Jahr verliehen.

Informationen zum 12. Deutschen Musikautorenpreis
Einen Überblick über die Jury, die Nominierten und Preisträger erhalten Sie unter
www.musikautorenpreis.de

Über den Deutschen Musikautorenpreis
Der Deutsche Musikautorenpreis wurde 2009 von der GEMA ins Leben gerufen, um die Komponisten und Textdichter der deutschen Musikbranche für ihre herausragenden Leistungen zu würdigen. Unter dem Motto „Autoren ehren Autoren“ rücken Musikschaffende in den Vordergrund, die oftmals nicht auf der Bühne stehen, sondern im Schatten von Interpreten. Der Deutsche Musikautorenpreis steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien. Alle Preisträger und Nominierten werden als Mitglieder in die Akademie Deutscher Musikautoren (ADMA) aufgenommen.

Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von rund 78.000 Mitgliedern (Komponisten, Textautoren und Musikverleger) sowie von über zwei Millionen Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik.

Pressekontakt:
Ursula Goebel, Direktorin Kommunikation
Telefon: +49 89 48003-426, E-Mail: ugoebel@gema.de

Nadine Remus, Senior Kommunikationsmanagerin
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