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GEMA erhält Deutschen Kulturförderpreis für „Corona Nothilfeprogramm“

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. verleiht den Sonderpreis für außerordentliches Engagement für Kunst und Kultur im Kontext der COVID-19-Pandemie an die GEMA. Die Jury würdigt mit der Auszeichnung das mehrstufige „Corona Nothilfeprogramm für GEMA Mitglieder“ und unterstreicht den starken Gemeinschaftssinn, den die GEMA mit den ergriffenen Maßnahmen bewiesen habe.

Das entschlossene Handeln und die unmittelbare Reaktion der GEMA auf die Not der Musikschaffenden überzeugten die Jury des Deutschen Kulturförderpreises: Die GEMA habe schnell, beherzt und unbürokratisch reagiert, um ihre existenzgefährdeten Mitglieder zu unterstützen, heißt es in der Begründung. Mit den ergriffenen Maßnahmen habe die GEMA auf unterschiedliche Weise auf die Bedürfnisse ihrer Mitglieder reagiert und an ihre Gründungsidee der Solidarität und des gegenseitigen Schutzes und Beistandes angeknüpft.

„Die GEMA zeigt ein weiteres Mal, dass unsere manchmal als oldschool belächelte Struktur eines Solidarvereins der Kreativen gerade in Krisenzeiten hoch wirksame Hilfe für unsere Mitglieder ermöglicht. Dadurch, dass wir insbesondere den existenziell schwer betroffenen Künstlerinnen und Künstlern unter uns bereits in der ersten Phase sehr effektiv und unbürokratisch helfen konnten, trägt die GEMA ganz wesentlich zum Erhalt einer vielfältigen Kulturlandschaft bei. Denn es sind die Kreativen, die Kultur- und Musikschaffenden, die durch ihre Werke und Darbietungen unser aller Leben eindrucksvoll bereichern“, sagt Dr. Ralf Weigand, Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA.

Die Verwertungsgesellschaft stellt seit März 2020 insgesamt ein Budget von knapp 40 Mio. Euro zur Verfügung, um Lockdown bedingte Einnahmeausfälle für ihre insgesamt 80.000 Mitglieder abzumildern. Die Mitglieder der Verwertungsgesellschaft konnten im Programm „Schutzschirm Live“ Vorauszahlungen auf künftige Ausschüttungen beantragen. Mit einem Volumen von 5 Mio. Euro stellte die GEMA zusätzlich einen „Corona-Hilfsfonds“ für besonders betroffene Mitglieder bereit, aus dem einzelne Mitglieder eine Übergangshilfe von bis zu 5.000 Euro beantragen konnten. Insgesamt bewilligte die GEMA 2.376 Anträge im Rahmen der beiden Programme.

Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA, über die Auszeichnung: „Es freut uns sehr, dass unser Engagement mit dem Kulturförderpreis belohnt wird. Das vergangene Jahr hat noch einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Solidargemeinschaft der Musikschaffenden und der Zusammenhalt untereinander sind. Die Coronapandemie bedroht viele Kreativschaffende in ihrer wirtschaftlichen Existenz und legt nahezu eine gesamte Branche still. Dank der tatkräftigen Unterstützung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten wir schnell und unbürokratisch helfen.“

 

Unterstützung bis ins Wohnzimmer der Mitglieder: #GEMAStage

Die GEMA verlagerte zudem ihre #GEMAStage-Konzerte für Nachwuchskünstler mit Beginn der Pandemie in den digitalen Raum. Die reichweitenstarken Livestream-Konzerte wurden im Sommer 2020 unter strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen auch als Live-Konzertreihe vor kleinem Publikum in München veranstaltet. Zusammen mit der Übertragung auf dem GEMA Facebook-Kanal erreichten die Künstler so mehr als 250.000 Musikbegeisterte. Mit der Konzertreihe brachte die GEMA Musikschaffende und Publikum wieder zusammen und unterstützte lokale Spielstätten, Veranstalter und Techniker.

 

Virtuelle Preisverleihung am 27. Mai 2021

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. verlieh den Sonderpreis zusammen mit dem Handelsblatt und dem ZDF am 27. Mai 2021 im Rahmen einer virtuellen Preisverleihung auf seiner Homepage. Förderpartnerin ist die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Durch die digitale Veranstaltung führte Barbara Hahlweg vom ZDF. Die Laudatio auf die GEMA hielt Laura Berman von der Staatsoper Hannover.

 

Über den Deutschen Kulturförderpreis

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. und das Handelsblatt verleihen 2021 zum 15. Mal mit dem ZDF den Deutschen Kulturförderpreis. Diese bundesweit einzigartige Auszeichnung würdigt das vielfältige Kulturengagement von Unternehmen und unternehmensnahen Stiftungen aller Größen und Branchen in Deutschland. Zusätzlich zu den regulären vier Preiskategorien des Deutschen Kulturförderpreises wird 2020/21 ein Sonderpreis für ein herausragendes Kulturförderprojekt im Kontext von Covid-19 vergeben. Eine jährlich wechselnde, hochkarätig besetzte Jury beurteilt die eingereichten Kulturförderprojekte. Der Jury gehören renommierte Persönlichkeiten aus Kultur, Medien und Wirtschaft an. www.kulturkreis.eu/kulturfoerderpreis

 

Hinweis an die Redaktion:

Interviews können über die untenstehenden Pressekontakte vereinbart werden. Informationen rund um die Unterstützerangebote der GEMA finden Sie unter www.gema.de/coronavirus/.

 

Pressekontakt:

Ursula Goebel, Direktorin Kommunikation
E-Mail: ugoebel@gema.de, Telefon: +49 89 48003-426

Nadine Remus, Senior Kommunikationsmanagerin
E-Mail: nremus@gema.de, Telefon: +49 89 48003-583

 

Pressebilder zum Download:

Dr. Ralf Weigand

Dr. Harald Heker