, Pressemitteilung

Pressekonferenz Deutscher Musikautorenpreis / Digitale Pressemappe: Die Entstehung der Preistrophäe

Von der Idee zur Trophäe des Deutschen Musikautorenpreises.

Interview mit den Design-Studenten Viktoria Schmidt und Markus Bauer.


Ein stilisierter Notenschlüssel mit einem Klangkörper - dieser Entwurf setzte sich bei der Ausschreibung an der Akademie der Künste und der Hochschule für Design München um die Preisskulptur für den Deutschen Musikautorenpreis durch. Idee und Umsetzung der Trophäe stammen von Viktoria Schmidt (21 Jahre) und Markus Bauer (22 Jahre), die beide an der Hochschule für Design München im 3. Semester Industriedesign studieren.


Wie gestaltete sich die Ideenfindung für die Trophäe?
MB: Wir wussten eigentlich von Anfang an, dass wir einen Notenschlüssel machen wollen, weil dieser für uns das Symbol für geschriebene und damit auch festgehaltene Musik ist. Deswegen versuchten wir, den Notenschlüssel in einer dreidimensionalen Form umzusetzen und gelangten so zu unserem Entwurf.

Gab es bei der Ausarbeitung Probleme?
VS: Die gesamte Ausarbeitung war ein Prozess mit einigen Hürden. Wir wussten zwar, wie die Skulptur am Ende aussehen soll, hatten aber keine 3D-Vorlage. Also mussten wir ausprobieren, wie groß die Klangkugel sein muss, damit die Proportionen stimmen und dann gab es natürlich auch noch weitere Fragen: Wie schaffen wir überhaupt diesen Klangkörper? Wie klingt die Skulptur? Schlussendlich haben wir die ganze Figur an die Kugel angepasst und haben immer wieder geschnitzt und ausgebessert und lackiert und ge-schnitzt und ausgebessert und lackiert….

Was erzeugt den Klang in der Skulptur?
MB: In der Kugel ist eine Klangschale mit einem Klöppel. Die Trophäe funktioniert im Prinzip wie ein Steh-aufmännchen. Im Boden der Trophäe ist ein Gewicht und wenn man die Skulptur anstößt, schwingt sie hin und her, der Klöppel schlägt die Schale an und so entsteht der Klang.

Welche Botschaft soll die Skulptur vermitteln?
VS: Der Notenschlüssel steht für Musik überhaupt. Von der Form und von der Bewegung ist die Trophäe angelehnt an ein Metronom, das nach einmaligem Anschlagen ewig weiter schlägt.

Was verbindet ihr mit der GEMA? Was habt ihr gedacht, als ihr gehört habt, dass die GEMA den Wettbewerb startet?
MB: Natürlich die GEMA-Gebühren (lacht) – daran denkt wohl jeder als erstes. Aber für uns war es vor al-lem eine große Freude und Herausforderung, dass die GEMA uns die Möglichkeit gegeben hat, bei diesem Wettbewerb um die Preisskulptur für den Deutschen Musikautorenpreis teilzunehmen.

Spielt ihr selbst ein Instrument oder habt ihr irgendeine spezielle Verbindung zur Musik?
MB: Ich höre Musik natürlich überall gerne und habe auch über 11 Jahre lang Klavier gespielt, habe jetzt wegen dem Studium auch aufgehört, aber ich hoffe das kommt wieder.
VS: Ich höre auch nur gerne Musik und bin ansonsten total unbegabt. Ich habe Geige gespielt, aber Musik ist nicht meins. Lieber Preisskulpturen für den Deutschen Musikautorenpreis bauen (lacht).


Für Fotos der Trophäe bitte hier klicken.


Pressekontakt:
Bettina Müller, Unternehmenssprecherin und Leitung Kommunikation & PR,
E-Mail: bmueller@gema.de, Tel.: 089 / 4 80 03-426
Isabel Palmtag, E-Mail: ipalmtag@gema.de, Tel.: 089 / 4 80 03-429