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Musik trifft Politik

Am Rande der German Songwriting Awards (GSA) am 11. Dezember in Berlin trafen sich Abgeordnete des Deutschen Bundestages und des Europäischen Parlaments zu einem Austausch mit jungen Musikschaffenden und Musikverlegern. Themenschwerpunkt war die aktuelle EU-Urheberrechtsreform.


Die beiden Europaabgeordneten Axel Voss und Dr. Helga Trüpel waren mitten in den laufenden Trilog-Verhandlungen zur EU-Urheberrechtsreform aus Straßburg angereist, um das Gespräch mit Künstlern wie Alvaro Soler, Alex Freund, Balbina, Glasperlenspiel, Mateo von Culcha Candela, Maxi Menot und jungen Musikverlegern, darunter Benjamin Budde, Adrian Hillekamp und Alexandra Ziem zu führen. Darüber hinaus waren die Bundestagsabgeordneten Erhard Grundl, Dirk Heidenblut, Ansgar Heveling und Martin Rabanus der Einladung des Deutschen Musikverleger-Verbandes, der GEMA und der GSA-Veranstalter Nadja Paul und Uli Kuppel gefolgt.

Sie alle hatten in dem zweistündigen Treffen viele Themen zu besprechen, die sich vorwiegend um die faire Vergütung der Kreativen drehten, die mit der EU-Urheberrechtsreform durchgesetzt werden soll. Der zuständige Berichterstatter Axel Voss und die stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses des Europäischen Parlaments Helga Trüpel zeigten sich zuversichtlich, dass die Trilog-Verhandlungen eventuell dieses Jahr noch abgeschlossen werden können. Beide riefen dazu auf, weiter über die Hintergründe, warum die Reform für die Musikbranche so wichtig ist, zu informieren.

 

Im Dialog mit der Politik: Junge Musikschaffende und Musikverleger