, Pressemitteilung

1. Deutscher Musikautorenpreis in festlichem Rahmen in Berlin verliehen

Von Hip-Hop bis Sinfonik - Premiere des Deutschen Musikautorenpreises begeistert Publikum.


Im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung wurde am 28. Mai 2009 erstmals der Deutsche Musikautorenpreis verliehen. Rund 300 Gäste waren der Einladung der GEMA gefolgt und feierten begeistert die Preisträger.

Ausgezeichnet wurden Martin Böttcher (Komposition Filmmusik), Judith Holofernes (Text Pop/Rock), Prof. Manfred Trojahn (Komposition Sinfonik), Niels Frevert (Komposition Independent), Die Fantastischen Vier (Text Hip-Hop), Detlev Glanert (Komposition Musiktheater), Peter Fox (Komposition Pop/Rock), Kai-Uwe Kolkhorst (Nachwuchsförderung), Annette Humpe (Erfolgreichstes Werk) und Filmmusik-Legende Peter Thomas (Lebenswerk).

„Autoren ehren Autoren" – das Motto der Veranstaltung wurde zum Programm. Die starke Solidarität unter den Musikschaffenden war bei der Festveranstaltung im Berliner axica Gebäude am Brandenburger Tor während der gesamten Veranstaltung spürbar: Prominente Laudatoren, darunter „Die Prinzen", Sebastian Krumbiegel und Thomas Künzel, Schauspieler und Sänger Jan Josef Liefers, Multitalent Mousse T., MTV-Moderatorin Hadnet Tesfai und die Musikerinnen der Band „Karpetenhund", Claire Oelkers und Stefanie Schrank, ehrten die Preisträger im Rahmen der emotional geprägten Preisverleihung.

Staatsminister Bernd Neumann, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und Schirmherr des Deutschen Musikautorenpreises, hob die Bedeutung dieses Preises in seinem Grußwort hervor: „Mit den Komponisten und Textautoren stellt die GEMA heute zu Recht diejenigen in den Mittelpunkt, die in der Musik am Anfang des Schaffensprozesses stehen und deren Rolle gewürdigt wird […] Doch können auch Komponisten und Textautoren nicht allein von Förderungen und Preisen leben. Ihre Vergütung muss in unserer digitalen Welt durch ein starkes Urheberrecht abgesichert werden."

Dies unterstrich auch der GEMA-Vorstandsvorsitzende Dr. Harald Heker, der Staatsminister Neumann für seine "klaren Worte" und seinen Einsatz für die Rechte der Urheber dankte und die Preisverleihung mit einem Dank an alle beteiligten Urheber eröffnete.

„Die Komposition ist das Ei, der Rest ist die Henne", fasste Laudator Mousse T. seine Bewunderung für die musikalischen Urheber zusammen. „Den kann mir keiner mehr nehmen", freute sich „Independent"-Preisträger Niels Frevert bei seinen Dankesworten über die Auszeichnung.

Annette Humpe, Preisträgerin für ihren Titel „So soll es sein, so soll es bleiben", drückte ihre Dankbarkeit gegenüber der GEMA, Initiatorin des Preises, aus: „Die GEMA ernährt mich seit 30 Jahren. So empfinde ich das."

Zu den Höhepunkten der Preisverleihung zählten die Auszeichnungen für Martin Böttcher (Komposition Filmmusik) und die das Publikum begeisternde Rede von Peter Thomas (Lebenswerk), zu deren Ehren die rund 300 Gäste aus Musik, Kultur, Medien und Politik stehende Ovationen gaben.

Der Deutsche Musikautorenpreis ist initiiert von der GEMA und Teil des Kulturauftrags der Verwertungsgesellschaft. Die Auszeichnung wird ab 2009 jährlich verliehen und zeichnet Komponisten und Textdichter für herausragende Qualität ihrer Werke aus.

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