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Einheitliche Lizenzierungsbedingungen für Tonträger in Europa: BIEM-Präsident Georg Oeller unterzeichnet Standardvertrag mit der IFPI

Die internationale Dachorganisation für Verwertungsgesellschaften zur Lizenzierung von physischen Tonträgern (BIEM) und der Weltverband der Phonoindustrie (IFPI) haben einen neuen Standardvertrag unterzeichnet. Somit gibt es auch in Zukunft einheitliche Rahmenbedingungen für die Lizenzierung von physischen Tonträgern in Europa.


„Mit der Unterzeichnung des neuen Vertrags konnten wir die Grundlagen für die Lizenzierung von Tonträgern in Europa wieder einheitlich vereinbaren. Durch klare internationale Strukturen können wir auch künftig die Vergütungen für unsere Urheber sicherstellen“, sagte GEMA-Vorstandsmitglied Georg Oeller, der im Juni 2013 auch zum Präsidenten des BIEM (Bureau International des Sociétés Gérant les Droits d’Enregistrement et de Reproduction Mécanique) ernannt wurde. Der Neuunterzeichnung kommt eine besondere Bedeutung zu, da der bislang letzte Vertrag seit Längerem ausgelaufen war. „Ohne die nachhaltigen Verhandlungen meiner Vorgänger Thierry Desurmont und Ronald Mooij wäre der Abschluss jetzt nicht möglich gewesen“, so Georg Oeller weiter.

Das BIEM befasst sich ausschließlich mit den Rechten für die physische Vervielfältigung von Tonträgern und Bildtonträgern. Eine seiner Hauptaufgaben besteht darin, mit der IFPI die Rahmenbedingungen für die Lizenzierung von physischen Tonträgern zu verhandeln und in einem internationalen Vertrag zu vereinbaren – dem BIEM-IFPI-Standardvertrag. Dieser wiederum bildet die Grundlage für die nationalen Verträge in allen BIEM-Mitgliedsländern.

Trotz der Entwicklungen im Musikmarkt bleibt der phonomechanische Bereich auch heute ein relevanter Markt. In Deutschland erzielen die Labels noch immer mehr als zwei Drittel ihrer Einkünfte aus dem Verkauf von Tonträgern. Aufgabe des BIEM und der im BIEM organisierten Verwertungsgesellschaften ist es, die Entwicklungen auf dem physischen Markt zu begleiten und die Veränderungen so zu gestalten, dass sie für die Urheber verträglich sind.

Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von mehr als 65.000 Mitgliedern (Komponisten, Textautoren und Musikverleger) sowie von über zwei Millionen Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik. (www.gema.de)

Das BIEM wurde 1929 gegründet und repräsentiert 52 Verwertungsgesellschaften für mechanische Vervielfältigungsrechte in insgesamt 56 Ländern. (www.biem.org)

Die IFPI (International Federation of the Phonographic Industry), der Weltverband der Phonoindustrie, vertritt 1300 Mitglieder in 66 Ländern und angeschlossene Verbände in 55 Ländern. (www.ifpi.org)

Pressekontakt:
Ursula Goebel, Leitung Kommunikation
E-Mail: ugoebel@gema.de, Telefon: +49 89 48003-426

Katharina Reindlmeier, PR-Managerin
E-Mail: kreindlmeier@gema.de, Telefon: +49 89 48003-583

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