, Pressemitteilung

Frank Ramond erhält Fred-Jay-Preis 2010

Über 600 Gäste feiern den Preisträger bei der Verleihung im Rahmen des Mitgliederfests der GEMA – jährliche Mitgliederversammlung der GEMA hat begonnen.


In Gedenken an den Textdichter Fred Jay (1913-1988) wird heute zum 22. Mal ein Urheber geehrt, der mit seinen Texten großen Erfolg im Bereich des populären deutschsprachigen Lieds hat. In diesem Jahr erhält Frank Ramond den Fred-Jay-Preis. Verliehen wird dieser erstmals im Rahmen des Mitgliederfests der GEMA im Frannz-Club der Kulturbrauerei Berlin. Laudatorin ist die Sängerin und Moderatorin Ina Müller. Dr. Michael Jacobson wird im Gedenken an seine Mutter, die Stifterin des Preises, eine Ansprache halten.

Mary Jay-Jacobson, die den mit 15.000 Euro dotierten Fred-Jay Preis zum Andenken ihres Mannes 1989 ins Leben gerufen hatte, kann die diesjährige Preisverleihung leider nicht mehr miterleben. Sie starb im März dieses Jahres, hat aber die Wahl des Preisträgers noch mitbestimmt. Auf ihre Initiative hin wird der Fred-Jay-Preis zum ersten Mal im Rahmen des GEMA-Mitgliederfests verliehen, das seit drei Jahren aus Anlass der jährlichen GEMA-Mitgliederversammlung ausgerichtet wird. Die diesjährige Mitgliederversammlung der GEMA begann am heutigen Nachmittag und endet am Mittwoch, den 30. Juni 2010. Auf der Mitgliederversammlung erörtern Komponisten, Textdichter und Musikverleger aktuelle Themen, treffen wichtige Entscheidungen und stellen damit Weichen für die weitere Arbeit der GEMA.

Zu den rund 600 Gästen der Preisverleihung zählt auch Dr. Michael Jacobson, Sohn von Fred Jay und Mary Jay-Jacobson, der Frank Ramond persönlich gratulieren wird. Die Laudatio auf den renommierten Textdichter, der im vergangenen Jahr auch selbst als Sänger mit einer eigenen CD reüssierte, übernimmt die Sängerin und Moderatorin Ina Müller (u. a. „Inas Nacht“). Die Wahl des Fred-Jay-Preisträgers wird künftig auf Wunsch von Mary Jay-Jacobson die Jury des Deutschen Musikautorenpreises übernehmen. In den vergangenen  Jahren wurden u. a. Katja Ebstein (2009), Roger Cicero und Team (2008), Rosenstolz (2007), Silbermond (2006) und Peter Maffay (2005) ausgezeichnet.

„Dieser großartige Preis gilt den Musikurhebern,“ betont Jörg Evers, Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA, der die Gäste zur Verleihung begrüßt. Dr. Harald Heker, Vorstand der GEMA-Stiftung, die die Schirmherrschaft des Fred-Jay-Preises innehat, verweist auf die Bedeutung der Preisverleihung im Rahmen des Mitgliederfests: „Damit kehrt der Preis zurück an seine Wurzeln, zu den Musikurhebern.“

Im Anschluss an die Preisverleihung gibt der frisch ausgezeichnete Preisträger Frank Ramond ein kurzes Konzert für Gäste und Gratulanten.  Frank Ramond (geb. 1964) feiert seit vielen Jahren große Erfolge als Musikproduzent und Songwriter. Sein Werk umfasst bisher rund 400 Titelveröffentlichungen, darunter große Hits für Annett Louisan, Roger Cicero, Barbara Schöneberger und Ina Müller. 2007 wurde Frank Ramond zusammen mit Matthias Haß der Echo in der Kategorie Bester Produzent verliehen. Im vergangenen Jahr beschloss er, seine Texte selbst zu interpretieren, und veröffentlichte das Soloalbum „Große Jungs“. Frank Ramond war von 2006 bis 2009 stellvertretender Aufsichtsrat und ist seit 2009 Mitglied des Aufsichtsrats der GEMA.

Auch nach der Preisverleihung liegt beim GEMA-Mitgliederfest Musik in der Luft: Fred Nopper (Piano), Sven Kalis (Drums) und Gerd Lübke (Trompete) bieten auf der Bühne des Frannz Clubs hervorragende musikalische Unterhaltung – „unterstützt“ von den anwesenden Gästen, die sich in die Jamsession einklinken. Angekündigt sind Auftritte von u. a. Klaus Doldinger, Manfred Schoof und Christian Wilckens. Darüber hinaus wird Gitarrist Bobo die Gäste im Biergarten unterhalten.

Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von mehr als 60.000 Mitgliedern (Komponisten, Textautoren und Musikverleger) sowie von über einer Million Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik.

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